Sylvia Camarda

Sylvia Camarda LU


Sylvia Camarda

Martyr

Martyr

Choreografie: Sylvia Camarda

Unantastbar steht die Tänzerin im Bühnenraum und zelebriert ihr eigenes Opferritual. Ihr Partner: Ravels „Bolero“, der sich mit seinem repetitiven Rhythmus vom Pianissimo bis ins schier unerträgliche Fortissimo steigert. Wie in Trance befreit sie sich durch eine dramatisch eskalierende Blutstaufe von allen Sünden. Atemberaubend ist diese regelrecht sakrale Zeremonie, in der Sylvia Camarda die bestialischen Martyrien der Heiligen Agatha, der Heiligen Lucia oder des Heiligen Sebastians zitiert und die Frage nach dem Sinn von religiösen Selbstopferungen stellt. Ein Tanz auf Leben und Tod!

Triple bill mit annahuber.compagnie. (CH) und NONAME SOSU (KR)